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Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1875. Die Welt des Fabrikanten Karl Knauser ist voll von Dieben und Betrügern: Alle, so glaubt der alte Geizkragen, der „Pfennigfuchser“, wollen ihm den letzten Heller aus der Tasche ziehen. Sein eigener Sohn Heiner ist der Schlimmste: Er wirft das Geld förmlich zum Fenster hinaus, kauft sich elegante Kleidung, spielt! Dermaßen gebeutelt weiß Knauser nicht, wo ihm der Kopf steht und wo er sein Geld verstecken soll. Dabei hätte Knauser wichtigeres zu tun, denn er hat sich in die schöne, blutjunge, wenn auch arme Marianne verguckt und will sie heiraten. Doch dann kommt ihm sein eigener Sohn als heimlicher Rivale in die Quere. Formal und inhaltlich lehnt sich das Luststück an eine über dreihundert Jahre alte Komödie an. 1668 erschien sie zu Paris in französischer Sprache unter dem Titel „L‘Avare“ - „Der Geizige“. Verfasser war ein gewisser Jean-Baptiste Poquelin, der sich das Pseudonym Molière zugelegt hatte. Wir spielen eine Bayerische Version der schwäbischen Fassung von Taddäus Troll.